Kundenzentrum Speyer

Klimaschutz

Speyer – 100 Prozent regenerativ

Bis 2030 wollen die SWS so viel Ökostrom in eigenen Anlagen produzieren, wie ganz Speyer benötigt. Bis 2040 soll die in Speyer benötigte Wärme zu 100 Prozent regenerativ erzeugt werden.

Um diese anspruchsvollen Ziele zu erreichen, hat der Stadtrat der Stadt Speyer bereits 2008 eine Klimaschutz- und Energieleitlinie beschlossen und sich 2010 die oben genannten „Regenerativ-Ziele“ gesetzt.

Neben den Bürgern sieht die Stadt Speyer ihre eigenen Stadtwerke als einen wesentlichen Akteur für die Umsetzung der Energiewende vor Ort und in der Region.

Erstes Ausbauziel erreicht

Ihr erstes großes Klimaschutzziel haben die SWS bis Juli 2017 erreicht: Unsere Anlagen erzeugen dann so viel Ökostrom, wie alle Speyerer Privathaushalte und Gewerbebetriebe verbrauchen. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu „100 Prozent Ökostrom für Speyer“.

Hier die aktuelle Bilanz:

  • vier Windrädern in Kirf (Hunsrück)
  • 25-prozentigen Beteiligung am rheinland-pfälzischen Windpark Framersheim
  • über 100 Photovoltaikanlagen in Speyer und der Region
  • ein Windpark mit fünf Anlagen in Hatzenbühl/Südpfalz

Damit werden letztendlich 53 Gigawattstunden Strom erzeugt. Als jüngstes Projekt wird mit dem Partner Weag Futures Energies ein Windrad in Langwieden, Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau, errichtet.

KISS – die Klimaschutz-Initiative der Stadt Speyer

Gemeinsam haben Stadt und Stadtwerke Speyer die Kooperation ins Leben gerufen, um Synergien zu nutzen. Die Partner wollen gemeinsam mit den Bürgern die Energiewende schaffen. Das bedeutet, Energie intelligent zu nutzen, CO2 zu vermeiden und langfristig auf 100 Prozent erneuerbare Energien zu setzen.

Ihr Engagement für den Klimaschutz haben die Partner in einem Logo manifestiert. KISS ist die Klimaschutz-Initiative der Stadt Speyer. Das im KISS-Logo stilisierte „I“ symbolisiert ein Windrad, das einer Blume nachempfunden ist. Die Botschaft ist klar: Wir setzen auf die Kraft der Natur und wollen eine deutliche Verbesserung der Klimabilanz herbeiführen. Denn weniger Schadstoffemissionen bedeuten mehr Lebensqualität für alle.

Die ersten Schritte sind schon gegangen und mit vielen Projekten haben Stadt und Stadtwerke Speyer deutschlandweit eine wichtige Vorreiterrolle übernommen. Mit einem Mix aus Solarthermie, Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft sowie mit regenerativen Brenn- und Treibstoffen für Wärme und Mobilität werden die Partner den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen.

Klimaschutz geht alle an

Was können die Verbraucher tun? Sie sollten besonderes Augenmerk auf Angebote mit dem KISS-Logo legen, denn ganz gleich ob Naturstrom, Erdgas NaturPur, EnergieSparCheck, Energieausweis, Heizungspumpen-Programm, Heizung-Komplettservice, Sonnenstrom komplett, Elektromobilität oder Mini-BHKW-Komplettpaket – hier findet jeder für Haus, Wohnung oder Mobilität individuelle Möglichkeiten, mit denen der persönliche Energiebedarf gesenkt werden kann. So können alle ihren Beitrag zur Energiewende beisteuern. In unserem Online-Beratungszentrum können sich Interessenten rund um die Uhr informieren, wie sie Schritt für Schritt einem energieeffizienten Haushalt näher kommen. Zudem bieten wir regelmäßig eine kostenlose Energiesprechstunde zur energetischen Sanierung und zum Aufspüren von Einsparpotenzialen an. Unser Förderprogramm unterstützt Sie ebenso dabei, die Energiewende voranzubringen. 

Bewerbung für das KISS-Siegel

Im Rahmen der KISS-Initiative würdigen Stadt und Stadtwerke Speyer mit dem KISS-Siegel energieeffiziente Betriebe für einen nachhaltigen und ökologisch sinnvollen Umgang mit Ressourcen. Am Gebäude montiert, ist das Siegel ein sichtbares Zeichen für vorbildliches Engagement im Umwelt- und Klimaschutz, das zum Nachahmen motiviert. Bis zum 31.10.2018 können sich Unternehmen, Gewerbebetriebe, Institutionen, Vereine etc. für das KISS-Siegel bewerben. Voraussetzung dafür ist eine Einrichtung am Standort Speyer, die im Jahr 2017/2018 energieeffizient saniert, gebaut und/oder Maßnahmen zur CO2-Reduzierung (Neuanschaffung, Umstellung auf energieeffiziente Netze) durchgeführt hat. Die Bewerbung gilt für alle CO2-Einsparmaßnahmen, die 2017/2018 abgeschlossen wurden. Weitere Informationen und den Bewerbungsbogen finden Sie links.

Förderprojekt Green Power Grid

Mit dem Projekt Green Power Grid möchten die SWS und ihre Partner demonstrieren, dass mit einer innovativen Kombination von Informationstechnik und elektrochemischer Energiespeicherung das regionale Potenzial zur Reduktion von CO2-Emissionen durch Ausweitung der PV-Flächen auch nach den einschneidenden Veränderungen durch die Novelle des EEG gehoben werden kann. Das Projekt zur Entwicklung eines Software-Prototyps für die Steuerung eines Stromversorgungs-Systems von Anlagen für erneuerbare Energien und zur Etablierung eines „Ökostromtarifs“ wurde von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.